Gedruckt am 07.09.2010

Firmengeschichte von Rhodius

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1925 Max Rhodius gründete im Zentrum von Weißenburg ein kleines Familienunternehmen zur Herstellung von einfachen Drahtgestricken für Topfreiniger. Anfänglich waren vier Mitarbeiter im Betrieb sowie eine Vielzahl von Heimarbeitern beschäftigt.

Die 50er Anfang der 50er Jahre wurde die Produktpalette erweitert. Im Bereich der Lüftungs- und Klimatechnik wurden Filtermedien sowie Produkte zur Schalldämmung hergestellt. Durch die Ausweitung des Fabrikationsprogrammes vergrößerte sich das Mitarbeiterteam des Unternehmens.

Die 60er Nach dem Tod von Max Rhodius trat sein Enkel, Roland Kratsch, in die Firma ein.

Die 70er Zwischen 1968 bis 1974 wurde das alte Betriebsgebäude für die Erweiterung der Serienfertigung umgebaut. Erste Drahtgestricke für die Katalysator-Technologie der Automobilbranche wurden entwickelt und auch geliefert.

Die 80er
Wachstum gekoppelt mit Innovationen als Zulieferer in der Automobilindustrie sowie die Markterschließung der Bereiche Verfahrens-, Elektro-, Umwelt- und Maschinenbautechnik führte 1985 dazu, die Max Rhodius GmbH in das neu geschaffene Industriegebiet Weißenburg Süd umzusiedeln. Bis 1994 verfügte Rhodius damit über 7.700 m² Produktionsfläche und 140 Mitarbeiter.

Die 90er Gründung der ersten Tochtergesellschaft in Südafrika für Drahtgestrick-Produktion.
Zu Beginn des Jahres 1992 übernahm die EX-CELL-O-Gruppe die Max Rhodius GmbH. Ein Meilenstein in den 90ern war die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001, der 1998 der zertifizierte Qualitätsstandard VDA 6.1 und QS 9000 folgte.
Am 01.01.1999 wurde die Firma RHODIUS GmbH an die Bürger AG verkauft. Mit dieser Bindung wurde erreicht, daß RHODIUS die Marktposition weiter ausbauen und damit den Standort sichern konnte.

Das neue Jahrtausend
2001 lieferte RHODIUS mit 178 Mitarbeitern hochwertiges Drahtgestrick für die verschiedensten Anwendungsgebiete in der Automobil-, Verfahrens- und Umwelttechnik und begann wieder mit der Lehrlingsausbildung (metallverarbeitende und kaufmännische Berufe). Dieser eingeschlagene Weg hat bis heute Bestand, damit der notwendige qualifizierte Personalbedarf der Zukunft aus eigenen Ressourcen gedeckt werden kann. 2002 wurde die neue Homepage im Internet präsentiert; gleichzeitig wurde das Rhodius-Logo verändert und mit dem Zusatz „Safety and Environmental Solutions“ ergänzt. Die Neuausrichtung mit Projekten „Rohrbearbeitung mit Umformtechnik und Verarbeitung von Lochblechen für die Airbagindustrie" wurde umgesetzt.

Mit der Gewinnung weiterer europäischer Generatorenkunden konnten zusätzliche Standbeine geschaffen werden. Als größte Investition wurde 2002 eine vollautomatische Fertigungsanlage (Invest: fast 1 Millionen Euro) für einen Airbag-Kunden in Betrieb genommen.

Als weitere Vorwärtsentwicklung der Rhodius-Strategie folgte 2003 die Gründung einer Produktionsplattform in Ungarn. Mit dem Aufbau von Rhodius in Ungarn ist es gelungen, verlorene Marktfelder im Bereich Automotive (Drahtgestrickprodukte für Abgasanlagen) zurückzugewinnen. Heute beschäftigt das Unternehmen in Ungarn bereits über 65 Mitarbeiter.
Im Innovationsbereich ist es möglich geworden, Draht mit einem Durchmesser von 1 mm zu verstricken, um so auf dem Markt einen weiteren Vorsprung zu generieren.

Das Jahr 2005 war das Jahr der Neuorientierung und Veränderung für Rhodius. Mit dem Verkauf der Unternehmensteile Rhodius Weißenburg, Rhodius Laage (Mecklenburg-Vorpommern), Rhodius Tapolca (Ungarn) zum 31.12.2005 durch die BÜRGER AG an die NORD Holding Unternehmens-
beteiligungsgesellschaft, Hannover und die Bayerische Beteiligungsgesellschaft als Mehrheits-
gesellschafter und an das bestehende Management (Herren Bittner, Hölker und Reiner) im Rahmen eines M.B.O. fand eine Rückführung der „neuen Rhodius-Gruppe“ hin zur Konzentration auf die eigene Kernkompentenz statt. Heute beschäftigt die Rhodius-Gruppe 230 Mitarbeiter an 3 Standorten.

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