Tropfenabscheider aus Drahtgestrick-Paket, auch „Demister“ oder Entnebler (engl. „mist eliminator“) genannt, sind für den Betrieb unterschiedlicher verfahrenstechnischer Anlagen elementar. Im Prozess dienen sie der Abscheidung von Flüssigkeitstropfen (z.B. Öl oder Wasser) aus Gasströmen (z.B. Abluft oder Dampf). GDW Rhodius KMS bietet Tropfenabscheider mit hocheffizienter Abscheideleistung bei geringem Druckverlust. Unerwünschte Verunreinigungen aus Gasströmen werden so bis zur erforderlichen Reingaskonzentration abgeschieden.
Demister nutzen die, im Vergleich zum gasförmigen Medium, höhere Trägheit der Flüssigkeitstropfen. Gute Abscheideleistungen werden über mehrmaliges Umlenken der Gasströmung um die Drähte herum erreicht: Bei der Abscheidung strömen die Tröpfchen durch das Drahtgestrick und prallen aufgrund des Trägheitsmomentes auf die Drahtoberfläche. Von dort sammelt sich die Flüssigkeit an den Gestrick-Knotenpunkten, läuft der Schwerkraft folgend zusammen und fällt herunter, wo sie in einem Auffangraum gesammelt wird.
Sehr kleine Tropfen können aufgrund ihrer geringen Masse den Stromlinien um den Draht herum folgen. Eine Abscheidung wäre dann nicht möglich. Wir setzen hier auf den Einsatz sehr dünner Drähte und diverser Fasern, welche meist in Verbindung mit einem Stützdraht als Kombinationsgestrick genutzt werden: Je nach Auswahl kann die spezifische Oberfläche der Packung signifikant erhöht werden. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit einer Interaktion zwischen Topfen und Einzelfilament. Bei kleinen Strömungsgeschwindigkeiten treten zudem Diffusionseffekte in den Vordergrund, sodass auch Tropfengrößen am unteren Ende des Spektrums zuverlässig abgeschieden werden.
Die erforderliche Packungs-Spezifikation für die Abscheidung hängt maßgeblich von Eingangstropfenspektrum und geforderter Grenztropfengröße ab. Bei optimaler Auslegung können Feinsttröpfchen im Bereich von 1 µm und Abscheidegrade von 99,9% erreicht werden. Der Druckverlust von Drahtgestrick Tropfenabscheidern ist aufgrund der großen freien Volumina auch bei höheren Geschwindigkeiten sehr gering. Den passenden Abscheider für Ihren Prozess legen wir rechnergestützt mit unserem hauseigenen Auslegungsprogramm "Separate" aus.
Tropfenabscheider finden überall dort Einsatz, wo Tropfen aus Gasströmen zuverlässig abgeschieden werden müssen. Sie dienen hier nicht nur der Prozesssicherheit und Effizienzsteigerung, sondern tragen auch maßgeblich zum Umweltschutz bei.
Sie möchten Flüssigkeitstropfen effizient aus Ihrem Gasstrom entfernen – ohne unnötigen Druckverlust oder Wartungsaufwand? Unsere individuell berechneten Tropfenabscheider sorgen für zuverlässige Abscheidung bei gleichzeitig hoher Energieeffizienz. Ideal für Prozesse in Chemie, Energie, Umwelttechnik und vielen weiteren Branchen.
In einem typischen Edelstahl-Tropfenabscheider mit einem Durchmesser von zum Beispiel 800 mm (=0.5 m² Querschnittsfläche) stecken bis zu 150 km Draht. Die Drahtoberfläche würde dabei 65 m² betragen und die Porosität rund 97%
Der Demister nutzt die höhere Trägheit der Flüssigkeitstropfen im Vergleich zum Gas. Bei der Strömung durch das Drahtgestrick prallen die Tröpfchen auf die Drahtoberfläche, sammeln sich an den Knotenpunkten und fallen als größere Tropfen nach unten.
Flüssigkeitstropfen wie Wasser, Öl, Lösungsmittel oder Säuren – aus Gasströmen wie Luft, Dampf oder Prozessgas.
Bei optimaler Auslegung können unsere Tropfenabscheider Abscheidegrade von bis zu 99,9 % erreichen.
Ja. Für sehr kleine Tropfen, die den Stromlinien folgen würden, nutzen wir den Diffusionseffekt. Durch den Einsatz von Fasern als Kombinationsgestrick wird die spezifische Oberfläche signifikant erhöht, sodass auch Tropfengrößen im Bereich von 1 µm zuverlässig abgeschieden werden.
Unsere Produkte sind individuell ausgelegt, druckverlustoptimiert, langlebig, regenerierbar und äußerst wartungsarm.
Mithilfe unserer eigenen Software „Separate“ berechnen wir auf Basis Ihrer Prozessdaten (Strömung, Medien, Temperatur) die optimale Packungsdichte, Geometrie und Materialauswahl.
Typische Anwendungen finden sich in der Chemie, Petrochemie, Lebensmittelindustrie, Verfahrenstechnik, Energie, Wasserstoffproduktion und Abluftreinigung.